I'm Pulse!

Manchmal braucht es nur einen einzigen Impuls, um Großes zu schaffen. Die Welt, in der wir leben, ist voller Impulse und somit auch voll von starken Veränderungen, die uns und unser Leben tagtäglich beeinflussen. In einer Ära der Digitalisierung und des stetigen Informationsflusses fühlen wir uns uneingeschränkt und frei. Doch gleichzeitig haben wir den Eindruck, als überhole uns die Zeit – und das weckt in uns den Wunsch, Momente zu schaffen, die bleiben.

Diese unzähligen Veränderungen, Transformationen, Sehnsüchte und Paradigmenwechsel werden faktisch durch zahlreiche Studien untersucht und unterstützt. Das Resultat zeigt, dass wir uns wieder auf das Ursprüngliche besinnen, auf Traditionen und neue Denkweisen über Arbeit, Innovation und Technologie.

Dabei vermischen sich Notwendigkeiten und Sehnsüchte und wir stehen der Herausforderung gegenüber, scheinbare Widersprüche zu vereinen. Konsum und Minimalismus, Innovation und Tradition, Geschwindigkeit und Entschleunigung. Elemente, die im Laufe der Zeit zu pulsierenden Komplementärkräften geworden sind. Dazwischen sind wir, auf der Suche nach unserem individuellen Weg: der Konstanten in einer Welt voller Variablen.

Der Puls der Straße

Bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Großstädten, mit steigender Tendenz. Studien schätzen, dass die Weltbevölkerung bis 2050 von 7,2 Milliarden auf 9,6 Milliarden heranwachsen wird – zwei Drittel dieser Menschen werden in sogenannten “Megastädten” leben. Womöglich wird es schon im Jahre 2030 weltweit bis zu 43 Megastädte geben, die Menschen einen attraktiven Lebensraum bieten.

Doch bereits heute sind unsere Wohnungen smart, durchgestylt und “connected”, genau wie wir. Wir sind unabhängig vom Alter mobil, flexibel, jederzeit zu allem bereit und mit allem verbunden. Wir wollen lernen, spielen, konsumieren und das am besten alles auf einmal. Der Puls geht auf Maximum? Gut so. Die Menschen zieht es eben dahin, wo es am meisten zu erleben gibt. Von A nach B – C, D und E nehmen wir auch noch mit. Dabei nehmen wir nebenbei unser Smartphone täglich etwa 2.617 Mal in die Hand.

Die Welt ist unser Dorf und “Heimat” ist mit der Zeit zu einem relativen Begriff geworden. Urbane Gebiete sind Knotenpunkte des Wissens und zugleich kreative Zentren, die uns Impulse zur analogen und digitalen Selbstverwirklichung geben. All diese Veränderungen der Bevölkerungsstruktur bringen viele neue Einflüsse in die Einrichtung, die sich mit lokalen und traditionellen Elementen vermischt.

Der Puls der Natur

Die Hektik unseres Alltags erzeugt chronischen Zeitmangel und sorgt weiterhin zunehmend für Stress und Ermüdung. Wir brauchen mehr Zeit zum Durchatmen und treten einen Schritt zurück, Weg von Stress, Lärm und allem, was uns überfordert, hin zu Orten, die uns Kraft geben und erden. Unser Anspruch zur Selbstoptimierung motiviert uns dazu, über uns selbst nachzudenken und in uns hinein zu hören. Unser Herzschlag beruhigt sich bis hin zum Ruhepuls – wie bei einem Spaziergang durch den Wald.

Obwohl wir immer mehr auf unsere Gesundheit achten, verbringt beispielsweise der durchschnittliche Zentraleuropäer etwa 90 % seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen. Das zeigt, wie wichtig es ist, uns Ruheoasen in den eigenen vier Wänden zu schaffen.

Denn bei all der Zunahme von Konsum und digitaler Kommunikation entsteht in uns das Bedürfnis nach Rückzug, Authentizität und Selbstreflexion, nach Natur und Entschleunigung. Wir wollen weniger von allem und uns auf das fokussieren, was wirklich wichtig ist. Bewusster Minimalismus in jeder Hinsicht und das jeden Tag! Wir möchten mit der Natur stärker in Kontakt treten, diese mit allen Sinnen erleben und mit ihr verwachsen – am liebsten in Zeitlupe. Dazu müssen wir nicht zwingend in die Natur, sondern holen sie zu uns und erschaffen kleine Oasen, die uns Energie und innere Balance schenken, ohne dass wir den Anschluss verlieren. Wir atmen Lebensqualität ein und Ballast aus.

Urbanisierung, neue Arbeitsumfelder und Lebensmodelle verändern die Bedürfnisse an unsere Umgebung drastisch. Mehr als je zuvor bietet die Stadt von heute Platz für Visionen und persönliche Verwirklichung. Wir leben überwiegend in Single-Haushalten, sind mittendrin, haben kurze Wege, genießen das kulturelle Angebot, die großstädtische Gemeinschaft und die vielfältigen Impulse. Unser Leben spielt sich drinnen und draußen ab.

Innovation, Geschwindigkeit und Flexibilität sollen sich auch in unseren Wohnräumen wiederfinden. Unser “Home” soll eben nicht nur “smart” sein, sondern auch so aussehen. Smarte Technologien beeinflussen die Einrichtungselemente und Möbel. Außerdem werden sie multifunktional, platzsparender und leicht zu verstauen.

Der Umgang mit limitiertem Platz verändert die Ansprüche an unser Wohnen. Grenzen verschwimmen: Mal ist unser Wohnraum unser Zuhause, mal unser Arbeitsplatz. Andere Wohnräume teilen wir zukünftig vermehrt mit der Gemeinschaft. Immer wieder entstehen neue praktische Gadgets, die unser Leben erleichtern und unsere Individualität widerspiegeln.

Dunkle, edle Farben und elegante Linien machen den Lifestyle nicht nur sichtbar, sondern geben ein Statement ab: Ich bin stark, cool und weiß, was ich will – ich bin Urban Rush.

Wir holen uns die Komplexität der gesamten Welt in unser Zuhause – unser Alltag ist schließlich multikulti und vernetzt und genau so sind wir. Immer weniger Menschen sind zum Arbeiten an einen festen Schreibtisch gebunden, sondern immer auf Achse. Reisen um die Welt gehören zu einem modernen Leben mittlerweile dazu.

Uneingeschränkte globale Mobilität und soziale Medien vermischen sich mit neuen Einflüssen. Durch das weltweite Teilen der Erlebnisse, Kulturen, Traditionen und Eindrücke sind wir gegenüber der Komplexität der Welt offener denn je – eine Umfrage hat sogar ergeben, dass sich 42 % an einem anderen Ort als ihrem festen Wohnsitz “zuhause” fühlen.

Gleichzeitig löst dies ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Kultur aus. Dadurch entsteht ein Schmelztiegel aus neuartigen Kombinationen unterschiedlicher Materialien, Farben und Muster, die gleichermaßen unsere Verbundenheit mit lokalen Traditionen sowie fernen Kulturen zeigen.

Sie sagen: Ich bin exotisch, abenteuerlustig und bunt – ich bin Cultural Vein.

Konsum mit Köpfchen – umweltbewusst, nachhaltig und mit ganz viel gutem Gewissen ist, wonach uns der Sinn steht. Selbstverwirklichung und ökologisches Bewusstsein, Natur und Technik müssen kein Widerspruch sein. Umweltverschmutzung, die hohe Belastung von Lebensmitteln, Lärm und die vielen Alltagseinflüsse, denen wir ausgesetzt sind, erwecken in uns die Sehnsucht nach dem Natürlichen.

Auch unser Zuhause soll der Natur ganz nah sein und uns helfen, Kraft zu schöpfen und gesund zu bleiben. Die Gestaltung unseres Wohnraums trägt dabei einen erheblichen Teil zu unserem Komfort und Wohlbefinden bei.

Die Perfektion der Nachempfindung natürlicher Materialien in Optik und Haptik sowie echte natürliche Elemente in unserer Wohnumgebung befriedigen unser Bedürfnis nach Natürlichkeit sowie Authentizität und erden uns. Sie sagt: Ich bin authentisch und inspirierend – ich bin Nature’s Breath.

Wir brauchen eine Oase, die uns inmitten der Informationsflut des Alltags willkommen heißt.

93 % aller arbeitenden Menschen in einer Studie geben an, aufgrund von ständiger Verfügbarkeit im Beruf unter starkem Stress zu stehen. Der Anspruch zur Selbstoptimierung und die Geschwindigkeit unseres Alltags erzeugen eine scheinbar schlaflose Welt, in der wir das Träumen neu lernen müssen.

Daher sehnen wir uns nach Rückzugsorten, danach, Ballast abzuwerfen, bewusst zu entschleunigen und zu entspannen. Besonders zeigt sich das in der Wellnessbranche, die von 2007 bis 2013 um ganze 58 % gewachsen ist.

Wir nutzen unseren Wohnraum, um wieder mit uns selbst in Kontakt zu treten und laden unsere Batterien auf, um gestärkt daraus hervorzugehen.

Mit sanften Pastelltönen und fließenden Formen lernen wir das Träumen neu und reinigen unseren Geist. Unsere Wohnung gibt uns die nötige Balance sowie Privatsphäre und flüstert uns zu: Ich bin intuitiv, ruhig und unbeschwert – ich bin Harmonic Flow.

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